Jeder Ansatz löst ein bestimmtes Problem besser als andere. Diese Übersicht erklärt, was ein Ansatz leistet, wie er im Alltag funktioniert und wo seine Grenzen liegen – ohne Ranking und ohne bezahlte Platzierung.
Appreciative Inquiry ist ein stärken- und zukunftsorientierter Ansatz der Organisationsentwicklung, der untersucht, was in einem System bereits funktioniert, und daraus gemeinsam gewünschte Veränderungen entwickelt.
Ein Design Sprint ist ein stark zeitlich begrenzter Prozess, in dem ein interdisziplinäres Team eine wichtige Herausforderung fokussiert, Lösungen entwickelt, einen realistischen Prototyp baut und mit echten Nutzerinnen oder Nutzern testet.
Design Thinking ist ein menschenzentrierter und iterativer Ansatz für komplexe Probleme, der Nutzerbedürfnisse mit technischer Machbarkeit und organisatorischer Tragfähigkeit verbindet.
Holacracy ist ein Management-Framework für Selbstorganisation: Eine Verfassung regelt Rollen, Kreise und Verfahren, damit Entscheidungsmacht geteilt und trotzdem verbindlich bleibt.
Kanban ist laut Kanban Guide eine Strategie zur Optimierung des Flusses von Wert durch einen Prozess. Statt eine neue Organisation zu errichten, macht Kanban bestehende Arbeit sichtbar, begrenzt sie und verbessert den Fluss anhand von vier Messgrößen.
LEGO Serious Play ist eine moderierte Workshop-Methode, bei der Teilnehmende Gedanken, Erfahrungen und mögliche Lösungen als dreidimensionale Modelle bauen, erklären und gemeinsam reflektieren.
Liberating Structures sind einfache, wirksame Interaktionsmuster, die jede Stimme einbeziehen. Statt Meetings und Beteiligung neu zu organisieren, verändert der Ansatz die kleinste Einheit der Zusammenarbeit – die Art, wie Menschen miteinander sprechen und entscheiden.
Management 3.0 ist nach eigener Beschreibung eine sich weiterentwickelnde Sammlung von Spielen, Werkzeugen und Praktiken, mit denen jede Person zur Steuerung der Organisation beitragen kann. Der Ansatz setzt nicht bei Titeln an, sondern bei konkreten Führungssituationen.
OKR steht für Objectives and Key Results: qualitative Ziele werden mit messbaren Ergebnissen verbunden und in einem wiederkehrenden Zyklus ausgerichtet, verfolgt und ausgewertet.
Scrum ist ein leichtgewichtiges Framework, mit dem Menschen, Teams und Organisationen komplexe Probleme in kurzen, wiederkehrenden Zyklen bearbeiten. Rollen, Ereignisse und Artefakte sind bewusst minimal gehalten; die konkrete Praxis entsteht aus der Arbeit der Beteiligten.
Systemische Organisationsentwicklung betrachtet Organisationen als Beziehungs- und Kommunikationssysteme und gestaltet Veränderung über Muster, Wechselwirkungen und Beteiligte.
Theory U ist ein von Otto Scharmer entwickeltes Framework für tiefgreifende Veränderungs- und Lernprozesse. Es verbindet Systemwahrnehmung, Reflexion und Prototyping und richtet die Aufmerksamkeit darauf, aus welcher Haltung Menschen und Organisationen Entscheidungen treffen.
Working Out Loud ist eine strukturierte Peer-Learning-Praxis, bei der Menschen über mehrere Wochen an einem eigenen Ziel arbeiten, Beziehungen aufbauen, Beiträge leisten und neue Lern- und Netzwerkgewohnheiten entwickeln.